Von vorHundert Jahren fanden in Berlin die Deutschen Athletik-Kriegsmeisterschaften statt. Harald war dort und berichtet Chlodwig.
Chlodwig ist immer noch an der Alpenfront und mittlerweile unfreiwillig Balkanexperte. Er hadert und beklagt sein Schicksal. Trotzdem konnte er einiges in Erfahrung bringen. Auf dem Balkan spitzt sich die Lage weiter zu.
Was genau, das erfahrt Ihr in der neuen Folge von vorHundert!
Interessante Links:
vorHundert Jahren geboren: Gideon Hausner Wikipedia
12.09.1915: Wir schauen auf den Balkan. Abseits von Gefechten, abseits der Fronten gibt es noch neutral gebliebene Länder. Doch wird es dabei bleiben? Der politische Druck wächst und so manches Land im Balkan wägt bereits Chancen und Risiken ab. Bei diesem Schachspiel kommt Chlodwig ins Spiel. Über jede Figur und möglichen Spielzug soll er schreiben. Um dies zu tun braucht Chlodwig vor allem eins: Einen Balkanexperten! Ob Harald jemanden kennt?
12.09.2015, Berlin-Düsseldorf, 05:15 Uhr: In aller Frühe stehen wir auf und können es kaum erwarten Chlodwig und Harald zu zuhören. Doch um unseren zwei Zeitzeugen gedanklich folgen zu können, muss Steffen feststellen zu wenig über den Balkan zu wissen. Zu wenig über die Geographie, zu wenig über die Balkankriege. Und somit brauchst Steffen am frühen Morgen vor allem eins: Einen Balkanexperten! Ob Luis einer ist?
Hört eine neue Folge von vorHundert!
Nachtrag: Die Meldung, die Harald vom Berliner Tageblatt erwähnte, stammt vom 06.09.1916 und nicht vom 06.09.1915. Harald hatte sich letztens die Zeitmaschine zu ‚Recherchezwecken‘ ausgeliehen. Um keine Konflikte im Raum-Zeit-Gefüge zu verursachen, hätte Harald die Meldung jedoch nicht an Chlodwig weitergeben dürfen. Wir haben mit ihm bereits darüber geredet und er entschuldigt sich für seinen Fauxpas.
Der vorHundert-Podcast fackelt hoch und meldet sich rechtzeitig von der neuen Alpenfront aus der Sommerpause zurück. Wir haben nicht nur viel zu erzählen sondern auch eine neue Tasse.
Am Anfang der Folge begehen wir ein schreckliches Jubiläum. Ein Jahr Krieg! Und als wäre das noch nicht genug, gibt der Kaiser auch noch seinen Senf dazu.
Chlodwig hat es in die Alpen verschlagen. Dort ist die neue Front, da die Italiener nun in den Krieg eingetreten sind. vorHundert Jahren quasi mitten in der Gewitterwolke.
Zu erst, vielen Dank an alle Teilnehmer des Hörergrillens!
Wie geplant ist die Frühjahrsstaffel mit dieser Folge zu Ende. Weiter geht es mit der Herbststaffel Mitte August. Die Zeit nutzen wir, um verschiedene Ideen in die Tat um zu setzen. Lasst euch überraschen!
Der vorHundert-Podcast wagt sich in die Berliner Parklandschaft.
Verfolgt von Rasenmähern und anderen Wiedrigkeiten singen und
sprechen wir heute über Udo Jürgens und Inseln.
Was das ganze von heute vorHundert Jahren zu tun,
dafür müsst Ihr die Folge hören und nicht nur diesen Text lesen.
Nehmt uns beim Wort: Hört eine neue Folge von vorHundert!
Wir schreiben den 23.5.1915 und starten die Folge mit einer wunderbaren Nachricht:
Es gibt ein Hörergrillen am 6.6. in Berlin.
Treffpunkt? Schlesischer Busch nahe des alten Grenzwachturms (Koordinaten: 52.495320, 13.449899).
Zeitpunkt? Ab 17 Uhr am 6.6.
Wir stellen? Einen Grill, etwas Fleisch und etwas Bier
Was solltet Ihr mitbringen? Euch, das was Ihr auf dem Grill haben wollt und etwas mehr, für die die gar nichts mitbringen.
Woran erkennt Ihr uns? Wir posten hier ein Bild von unserem Grill.
Natürlich sprechen wir nicht nur über’s Grillen. In Innsbruck gibt es eine Dauerausstellung über Tirol zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Steffen nahm seine Zahnbürste in die Hand, machte sich auf den Weg und berichtet euch, was er dort erlebt hat.
Vorher sprechen Luis & Steffen über Gallipoli. Denn da landen heute vorHundert Jahren die Entente. Gallipoli ist der D-Day des Ersten Weltkrieges. Luis nimmt einen Film zu Hand und erläutert zusammen mit Russel Crowe den Hintergrund.
Chlodwig erhält ein Telegramm mit einer furchtbaren Nachricht! Sofort glüht der Draht zu Haralds Telefon. Was wird Chlodwig ihm wohl erzählen? Findet es heraus und hört eine neue Folge von vorHundert!
Heute ist der 09.05.1915.
Wir reden über den Völkermord an den Armeniern, über den Untergang der Lusitania und einer Frauen-Friedenskonferenz in Holland.
Alle drei Themen gehen uns auch heute noch etwas an.
Der vorHundert-Podcast erklärt
Es gibt Dinge an denen kann man nichts positiv sehen. Giftgas ist eines davon. Heute von vor 100 Jahren war der erste militärisch erfolgreiche Einsatz einer Massenvernichtungswaffe. Während vor hundert Jahren die französischen Soldaten nicht wussten, was die auf sie zukommende gelbe Gaswolke bedeutet, wissen wir es heute besser.
Clara Immerwahr – erste Frau in Deutschland mit Doktorgrad in einer Naturwissenschaft, hervorragende Chemikerin und Pazifistin. Fritz Haber – Löser des Welternährungsproblems, Nobelpreisträger und Vater des Giftgaskrieges.
Beide sind miteinander verheiratet und jüdischer Herkunft. Ihr Schicksal steht für den Verlauf der dt. Geschichte wie wir es selten erlebt haben.
Da zweite große Thema heute ist die wegweisende Rede von Joachim Gauck vom Donnerstagabend im Berliner Dom. Er nennt die Dinge beim Namen. Der „Völkermord“ an den Armeniern war ein Völkermord. Wir analysieren und kommentieren.
Die Abenteuer von Harald & Chlodwig dürfen natürlich auch nicht fehlen.
So, genug geschrieben! Eine neue Folge von vorHundert. Hören!
Interessante Links:
Ein spannender Audiobeitrag über Fritz Haber in englischer Sprache. „How do you solve a problem like Fritz Haber?“ (Link)
Die Lebensgeschichte der ersten promovierten deutschen Chemikerin Clara Immerwahr (1870–1915) als ARD Fernsehprodultion aus dem Jahr 2014 (Link)
Passend zu Bismarcks Geburtstag ist das Spree-Rhein-Studio wieder auf Sendung. Es ist viel los von vorhundert Jahren. Italien lehnt Gebiete aus Österreich als Geschenk ab. Dänemark ist wehrhaft neutral. Die USA haben Kriegsziele ohne sich im Kriegszustand zu befinden. Die größte Belagerung des Krieges ist zu Ende. 110000 österreich-ungarische Truppen kapitulieren bedingungslos in Przemysl vor den Russen. Österreich-Ungarn liegt am Boden. Es ist saukaltes Wetter.
Damals war manches besser. In Berlin wird ein öffentliches Großprojekt zu früh fertig gestellt. Harald und Chlodwig reden über: Kuchenbacken, Autofahren und Saufen!
Hört rein. Seit dabei. Ob zu Hause, im Auto oder beim Flanieren durch die Straßen dieser Welt.
Heute ist der 28.02.1915. Wir drehen das Rad der Zeit um hundert Jahre zurück.
Zuerst geht es um die Aussprache von Przemyśl (Schimel, Primisel ??).
Wir stellen die Frage: „Gibt es im Osten was Neues?„.
Nach einer Analyse der Ostfront wenden wir uns dem Westen zu und
wagen es zu fragen: „Gibt es was Neues im Westen?„.
Ihr erfahrt Details über die französischen Kriegsziele sowie der deutsch-französischen Geschichte ab Napoleon. Eine schmetternde Retourkutsche folgt Gewehr bei Fuß.
Nicht nur das! Harald & Chlodwig besuchen das Kriegsgefangenenlager Döberitz.
Zusätzlich sind unsere Helden live bei der Militarisierung der deutschen Jugend in Berlin dabei.
Freut euch auf reichlich Klippfisch.
Erfahrt mehr in einer neuen Folge von vorHundert!
Das Leben hat wieder einen Sinn.
Nach 6 Wochen Winterpause ist vorhundert wieder da!
Von Chlodwig gibt es Positives zu vermelden. Aber bevor es es richtig los geht, hilft Euch sicherlich auch unsere Zusammenfassung der letzten 7 Monate am Anfang der Folge.
Da gab es u.a. die folgenden Höhepunkte:
Auf dem Balkan fing alles an – Attentat/Ultimatum
Wenn die Lage zur Strafe wird – Belgien
Kein Badeurlaub – Wettlauf zum Meer
Die Coverversion von Hongkong – Tsingtao
Menschlichkeit im Krieg – Weihnachtsfrieden
Heute von vorHundert Jahren ist der 14.02.1915 und es ist Valentinstag.
Die deutsche Regierung nimmt leider keine Rücksicht und kündigt offiziell den Ubootkrieg an. Wie jetzt? Jetzt erst? Die versenken doch schon die ganze Zeit Schiffe!!!
Genau diese Frage liegt Harald auf der Zunge.
Erfahrt mehr in einer neue Folge von vorHundert,
denn jeder weiß, Zuhören gefährdet Nichtwissen 🙂
Vorher gehen wir zum zweiten mal auf die Kriegziele einer der beteiligten Nationen ein.
Der Kandiat heute dafür ist Österreich-Ungarn.
Außerdem haben wir passend zum Anlass die Neujahrsansprache von vor hundert Jahren ausgegraben (die von Kaiser Wilhelm II).
Zu guter letzt sind sich die Sozialdemokraten (mal wieder) nicht einig.
Auch da hat sich von vorhundert Jahren heute nicht so viel verändert, wie es auf den ersten Blick scheint.
Neugierig geworden? Das Problem lässt sich lösen! Hört die neue Folge von vorHundert!
Interessante Links:
„Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht!“
Die sogenannte Hunnenrede vom Wilhelm II.
Wir schreiben den 13.12.1914. In den letzten zwei Wochen kam es zu bedeutenden Ereignissen:
Österreich-Ungarn besetzt erstmalig die serbische Hauptstadt Belgrad! Doch was heißt das nun? Endet damit der Krieg? Wurden überhaupt konkrete Kriegsziele formuliert?
In Großbritannien wird DORA verabschiedet. Doch hinter DORA verbirgt sich hier kein bekannter Frauenname sondern massive Eingriffe der Regierung ins öffentliche Leben. Welche sind das und warum füttern deshalb die Briten ab 1917 keine Enten mehr?
Der deutsche Vizeadmiral Reichsgraf von Spee versucht seit Monaten mit seinen Kreuzern über den Seeweg nach Deutschland zu gelangen. Nun stellt sich das Geschwader britischen Kriegschiffen in einer spektakulären Seeschlacht. Ist dies das Ende des Spee-Geschwaders?
Der deutsche Kaiser beruft den Landsturm zweites Aufgebot ein. Landsturm? Zweites Aufgebot? Was soll das heißen?
Ihr seht, es ist einiges Los im Weltgeschehen und damit kommen auch einige Fragen auf. Wenn Ihr bei der Beantwortung der Fragen mitten drin sein wollt statt nur dabei, dann hört rein! In eine neue Folge von vorHundert!
Heute von vor hundert Jahren ist der 01. November 1914.
So langsam wird allen Kriegsbeteiligten klar, dass das Ding bis Weihnachten nicht zu Ende ist. Selbst Tee trinken macht nicht mehr so viel Spaß wie früher.
In der Folge geht es um das Schicksal von Menschen, Schiffe und Länder die vom Krieg überrollt und zurückgelassen wurden.
Was erwartet Menschen, die bei Kriegsausbruch zufällig im feindlichen Ausland weilten?
Was passiert mit den Schiffen, die bei Kriegsausbruch zufällig im Ausland stationiert waren?
Was ist nun mit den besetzten Gebieten?
Harald und Chlodwig erleiden einen schweren Schicksalsschlag.
Eine gemeinsamer Schulfreund wurde von der britischen Regierung als „feindlicher Ausländer“ eingestuft und festgenommen!
Wie gehen unsere unfreiwilligen Helden mit dieser Krise um?
Wir schreiben den 18. Oktober 1914. Unserem zwei-wöchentlichen Ritus entsprechend saßen wir wieder beisammen und präsentieren Euch eine neue Folge von vorHundert!
Unsere Themen:
Im Westen was neues: Nach wochenlangem Wetteifern kommt der Wettlauf ans Meer nun zu seinem Ende. Am Meer angekommen, können beide Seiten nicht mehr weiter und der Stellungskrieg nimmt seinen Lauf.
Im Osten nichts neues: Österreich-Ungarns Truppen werden immer weiter zurück gedrängt.
Im Norden hier und da mal was neues: Deutsche U-Boote spielen Schiffe versenken. Doch aufgepasst: Das Spiel ist auch in anderen Ländern bekannt!
Eilmeldung aus Afrika
Natürlich dürfen unsere zwei Lieblingsschweizer mit Berliner Akzent nicht fehlen. Pünktlich zum 18.10.1914 ruft Chlodwig seltsam besorgt bei Harald an. Man stelle sich vor: In Bayern wird das Weißbrot knapp! Natürlich reden die beiden noch übere wichtigere Themen. Wie zum Beispiel über albanisches Desinteresse, russischer Sozialdemokratie, chinesisches Bier nach deutschem Reinheitsgebot und Männern mit Pickelhauben in französischen Gefängnissen.
Wir schreiben den 04. Oktober 1914. Noch immer ringen Truppen der Mittelmächte und der Entente um die Vorherrschaft an der Westfront. Auf ihrem Weg zum Meer kommt es nun zu Gefechten in Arras. Wird der Wettlauf hier zum Ende kommen?
Um eine ähnliche Situation auf Seewegen zu verhindern, hat die britische Regierung eine geschickte Strategie umgesetzt. Wie sieht sie aus und welche Konsequenzen wird sie haben?
Im Osten nichts neues. Oder doch? Nahe der ukrainischen Grenze zeichnet sich eine verheerende Situation für die österreichisch-ungarischen Truppen ab. Wird es zu einer weiteren Katastrophe kommen?
All dies scheint keine Auswirkungen auf das Leben von Chlodwig und Harald in der fernen Schweiz zu haben. Doch nur auf den ersten Blick! Sie sind sich ihrer Rollen in diesem Weltgeschehen durchaus bewusst und beschäftigen sich mit den Wirren dieses Krieges! Es geht um entführte U-Boote, unbezahlte Schulden und bewegte Bilder. Am Ende fassen sie einen kühnen Entschluss. Hört hier ihre Gedanken in einer neuen Folge von vorHundert!
09. September 1914, Westfront: Rückzug deutscher Truppen! Bei der mehrtägigen Schlacht an der Marne, kurz vor Paris verzeichnen deutsche Truppen erhebliche Verluste und blasen zum Rückzug. Ist der Schlieffenplan damit gescheitert? Das Ergebnis ist ein Wettlauf gegen die Zeit, und zwar auf beiden Seiten der Front.
20. September 1914, Schweiz: Es ist mal wieder Sonntag und diesmal ist Harald zu Gast bei Chlodwig. Es dauert gar nicht lange, da kommen die beiden schon auf das Geschehen an der Westfront zu sprechen. Doch auch an anderen Themen wie Asien, Australien und Sozialdemokratie mangelt es nicht. Überraschenderweise zeigen sich unsere beiden Protagonisten heute solidarisch. Doch zu wem und was hat dies mit Alkoholausschreitungen und den Zeugen Jehovas zu tun? Die Antworten hier, in einer neuen Folge von vorHundert…